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Wenig Interesse an Snapchat bei Marketing-Spezialisten

06. Juni 2018

Eine aktuelle Grafik von Statista zeigt, dass kaum noch Marketing Spezialisten an Snapchat interessiert sind. Das bedeutet ein großes Marketing-Problem für den Anbieter!

Bei der Umfrage wurden Marketing Mitarbeiter befragt, welche Social Media Kanäle sie für ihre Marketing Strategien nutzen. Dabei stellte sich heraus, dass kaum jemand Snapchat in seinen Plan mit ein bindet. Der Messaging-Dienst Snapchat wird von 191 Millionen Menschen genutzt. Trotz allem schreibt das Unternehmen jetzt rote Zahlen.

Wichtig bei allen sozialen Netzwerken ist ihre Wirtschaftlichkeit, um ihren Erfolg zu halten. Snapchat steht jedoch momentan an letzter Stelle mit seinem acht prozentigen Anteil an Marketing Spezialisten. An der ersten Position steht das Social Media Netzwerk Facebook mit 94% involvierten Marketing-Spezialisten. Die zweite Stelle dieser Statistik vertritt das Bildnetzwerk Instagram mit einem Anteil von 66%. Den dritten Platz belegt Twitter, auf welchen LinkedIn, YouTube und Pinterest folgen. Den Grund sehen die Experten in der Zielgruppe. Während sich auf Facebook 2,2 Milliarden aktive Nutzer allen Altersgruppen tummeln, spezialisieren sich die weiteren Social Media Kanäle auf bestimmte Zielgruppen und Interessenbereiche. Während Instagram noch eine breite Zielgruppe beinhaltet, findet man auf Snapchat eher Kinder, Teenager und junge Erwachsene vor. Diese Zielgruppe besitzt noch kein Budget eines 40-Jährigen Facebook Nutzers. Dementsprechend macht es für die Werbetreibenden und Marketing Berater keinen Sinn auf solchen Plattformen teure Werbung zu schalten. Auf Facebook spielt sich wiederum ein hohes Werbetreiben ab, da hier besonders viele Menschen, verschiedenen Alters, Budgets und mit unterschiedlichen Interessen angesprochen werden können. In Facebook und Instagram gibt es Filterblasen, durch welche Nutzer nur Posts in deren Weltbild angezeigt werden. So haben auch Werbetreibende die Möglichkeit durch bestimmte Analytics-Software und Tracking-Tools ihre Nutzer genau heraus zu kristallisieren und anzusprechen.

Genau das geht bei vielen anderen Diensten nicht, weswegen sie unattraktiver werden. Auf LinkedIn und Twitter finden sich auch noch relativ viele Marketing Spezialisten, wodurch heraus scheint, auf welche Zielgruppe abgezielt wird. Nutzer, welche bei Twitter und LinkedIn angemeldet sind, streben oft eine Karriere an oder sind schon mitten drin. Sie verfügen in den meisten Fällen schon über ein solides Budget, sind modern und streben eine stärkere Karriere an. Es ist zwar auch eine speziellere Plattform, zielt jedoch auf die richtige Zielgruppe ab.

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