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Wie Sprachsteuerung den Alltag verändern wird

Author: Nico Rehmann | asioso
gepostet am 17. Mai 2017

Von der Sprachsteuerung erhoffen sich viele Unternehmen gewaltige Umsätze. Großkonzerne wie Apple und Amazon profitieren davon schon heute erheblich. Sprachroboter vermittelt den Eindruck, dass der Computer mitdenken kann. Ganz unwahr ist dies nicht. Die Möglichkeit, mit Computern sprechen zu können, macht die Welt auf jeden Fall einfacher.

IT-Technologie und Internet sind mittlerweile so entwickelt, dass massentaugliche Anwendungen verfügbar sind, die man bisher nur von Sprachcomputern kannte. Sprachroboter von heute antworten auf Fragen bereits so, wie man es von einem realen Gesprächspartner erwarten würde. Noch 2013 lag die Fehlerquote bei 23 %. Technikkonzerne erhoffen sich mit Chatbots das ganz große Geschäft. Der digitale Assistent kann sich mit Menschen unterhalten und darüber hinaus kleinere Aufgaben erledigen. Chatbots sind ernst zu nehmende Konkurrenten für Smartphone und die dazugehörigen Apps.

Sprachroboter wie der Apple Dienst Siri greifen auf einen unermesslichen Fundus an Daten aus dem Internet zurück, sodass sehr präzise Antworten möglich sind. Auch sprachgesteuerte SMS oder E-Mails können versendet werden. Das System Sync von Autobauer Ford funktioniert ähnlich.

Dag Kittlaus, der die Sprachentwicklung von Apple mitentwickelt hat, brachte Ende 2016 sein neues Produkt Viv auf den Markt, das deutlich besser als Siri sein soll. Viv basiert auf der neuartigen Technologie „Dynamic Program Generation“. Die Software programmiert sich selbst und kann deshalb auch skalieren. Während die Antworten bei Siri Zeile für Zeile programmiert werden müssen, kann Viv in Millisekunden selbstständige Programme entwickeln. Viv lernt bei jeder Anfrage dazu, ist also eine Form von künstlicher Intelligenz. Der digitale Assistent könnte von allen verfügbaren Systemen unterstützt werden.

Sprachroboter Alexa von Amazon

Seit Oktober 2016 bietet Onlinehändler Amazon seinen Assistenten Alexa einem ausgewählten Kundenkreis an. Amazons Sprachcomputer Alexa benutzt den Lautsprecher Echo, um sein von den eigenen Servern bezogenes Wissen zu den Anwendern zu transportieren. Der Sprachroboter von Amazon kann auch in Geräte anderer wichtiger Hersteller eingebaut werden. Die können mithilfe von Alexa Essen oder Taxis bestellen, einen Tisch im Restaurant reservieren und das Wetter abfragen. Alexa kann auch Apps im Smartphone steuern und selbst die Kundenberatung ist möglich.

Der Markt verspricht enorme Wachstumschancen. Nach Prognosen des Elektronik-Branchenverbandes CTA soll der Umsatz von intelligenten Lautsprechern bis zum Jahr 2020 auf mehr als 2 Milliarden $ steigen. Amazon will bereits 2017 10 Millionen seiner sprechenden Roboter verkaufen.

Unsere Zukunft ist die Stimme

Die Sprachsteuerung verändert natürlich auch unser Suchverhalten im Netz. Es ist etwas anderes, eine Suchanfrage in Stichworten einzutippen oder ganz bequem eine genaue Frage auszusprechen. Weil Nutzer bei der Voice Search oftmals beschäftigt sind, erwarten sie auch eine kurze, präzise Antwort. Die Spracherkennung wird das Marketing verändern und über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden. Die Zukunft des Marketings heißt Voice Commerce, ist sich Trendforscher Nils Müller sicher.

Die Sprache ist die natürlichste aller Schnittstellen. Wir lernen Sie von klein auf. Wir müssen uns nicht mit den vielen unterschiedlichen Bedienkonzepten auseinandersetzen. Deswegen ist sich auch asioso sicher, dass die Sprachsteuerung in vielen Bereichen Einzug halten wird.
Gerne beraten wir Sie dazu wie die Sprachsteuerung auch für Ihr Geschäftsmodell genutzt werden kann.

 



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