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CaaS ändert Ihren Redaktionsprozess – Umdenken ist angesagt

Author: asioso |
gepostet am 29. Mai 2019

Content as a Service (CaaS) bietet neue technische Möglichkeiten für das Publizieren von Content.

Mit CaaS können Sie diverse Apps und das Internet der Dinge (IoT) ebenso bedienen wie Webseiten und mobile Endgeräte. Die modernen Content Management Systemen (CMS) setzen auch weniger Grenzen für die Formate Ihrer Contents. Sie verarbeiten neben Text problemlos Video, Audio und anspruchsvolle Bildformate. Gleichzeitig nehmen sie Einfluss auf Ihren Redaktionsprozess. Wo Sie mit klassischen CMS noch parallel an Content, Layout und Publishing-Medium dachten, konzentrieren Sie sich mit CaaS im Backend auf den Inhalt und überlassen dem Frontend den Rest.

Welche Inhalte will Ihre Zielgruppe wo sehen?

Abgesehen von allen technischen Möglichkeiten ist ausschlaggebend, welcher Content für Ihre User und Ihre Zielgruppe relevant ist. Ob ein Kunde, Leser, Interessent oder Nutzer Ihren Content mobil, am stationären PC oder am internetfähigen Kühlschrank konsumiert, ist zweitrangig. Das Konsumverhalten von Information ändert sich in rasendem Tempo. Lassen Sie die Technik die Bedürfnisse nach neuen und flexiblen Kanälen erfüllen. Konzentrieren Sie sich auf guten Content für Ihre Zielgruppe. Dabei hilft Ihnen CaaS.

Das entkoppelte Backend beim Decoupled wie auch beim Headless CMS zwingt sie, zuerst einmal nur an den Inhalt zu denken. Sie wissen nicht, wo der von Ihnen als Redakteur bearbeitete Content letztendlich erscheinen wird. Unter Umständen wird es auch schwieriger für den Redakteur, ein realistisches Preview seines Contents zu sehen. Überlegen Sie, welche Ansichten Sie brauchen und wie Sie diese umsetzen wollen.


Wie Sie guten Content für alle bereitstellen

Was macht guten Content aus?
Beginnen Sie bei Ihren aktuellen und zukünftigen Usern. Was fragt ein Abonnent, was ein Gast nach?
Wie fangen Sie das Interesse von eher bildorientierten Konsumenten?
Wieviel kann ein potenzieller Langzeit-Nutzer lesen, bevor er das Interesse verliert?
Wie soll das Verhältnis zwischen Text, Bild und Audio sein?
Wie einfach soll es sein, auf der gleichen Oberfläche zwischen den verschiedenen Medien zu wechseln?

CaaS macht es leicht, ja erfordert es sogar, intensiv über den Content und seine Adressaten nachzudenken.
Darüber hinaus ist eine gut organisierte Semantik Ihres Contents ausschlaggebend. Um die Inhalte an den richtigen Stellen, in den richtigen Zusammenhängen und auf den richtigen Kanälen präsentieren zu können, braucht es Navigations- und Suchmöglichkeiten.

Wollen Sie einem Nutzer des Internet der Dinge, zum Beispiel am Kühlschrank oder im Auto, zielgerichtete Funktionen anzeigen, können Sie das über die Semantik hinterlegen. Oder umgekehrt: Ermöglichen Sie vereinfachte Funktionen in einer App, während die Webseite im Browser ein breiteres Sortiment anzeigen oder fortgeschrittene Anwendungen ermöglichen soll. Ebenso steuern Sie den erweiterten Zugriff für registrierte oder zahlende Nutzer gegenüber Gästen.


Vorbei sind die Zeiten, wo der Inhalt stark mit dem Layout verdrahtet und kanalspezifisch geschrieben wurde. Content First heißt das das neue Paradigma!


Hier geht’s zur gesamten CaaS Artikelserie

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